Stadtrundgang Malaga
Bei einem Stadtrundgang in Málaga darf ein Besuch in einer der berühmten Bodegas nicht fehlen.

Auf unserem Stadtrundgang bringen wir dir die Stadt Málaga mit ihren Menschen, Besonderheiten und kulturellen Highlights näher. Du erfährst nicht nur das typische Touristen-Wischiwaschi, sondern du wirst Málaga von seiner authentischen Seite kennenlernen, die du nicht wieder vergisst und die dir auch lange nach dem Urlaub noch angenehm in Erinnerung bleiben wird.

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Hier beginnt unser Stadtrundgang Málaga: Plaza de la Marina

Der Stadtrundgang startet gegenüber des Haupteingangs des Promenadenhafen Muelle Uno auf der Plaza de la Marina. Hier beginnen die meisten Touren. Und ehrlich gesagt ist es auch der beste Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang durch Málaga. Auf der Plaza de la Marina befindet sich das Haupttouristenbüro, wo du viele Gratis-Informationen für deinen Aufenthalt in Málaga bekommst. Gleich dahinter ragt das Riesenrad empor. Der Platz liegt zentral, ist leicht zu finden und auch hinsichtlich der Infrastruktur ist man hier bestens angebunden. Über die Plaza kommen die Touristen aus den Kreuzfahrtschiffen bei ihrem Weg aus dem Hafen in die Altstadt, gleich dahinter befindet sich eine wichtige Bushaltestelle und auch die Taxis parken in nächster Nähe.

Weiter geht’s in die älteste Bodega der Stadt Málaga

Ein Stadtrundgang in Málaga sollte morgens beginnen. Am besten gegen 09:30 oder 10:00 Uhr. Da erwacht die Stadt und zeigt sich dem Besucher im morgendlichen Licht von ihrer besten Seite.

Die älteste Bodega der Stadt: Die Antigua Casa de la Guardia, die den Besucher bereits seit 1840 mit Weinspezialitäten Málagas verköstigt, öffnet ihre Pforten bereits um 09:00 Uhr morgens.

Was macht man um 09:00 Uhr morgens im Antigua Casa de la Guardia? Ganz einfach: man trinkt süßen Málaga Wein. Denn Kaffee sucht man hier vergebens. Auch gibt es in dieser Bodega keine belegten Brötchen.

Wer frühstücken will, geht in eine der zahlreichen umliegenden Frühstücksbars. Im Antigua Casa de la Guardia beginnt man den Tag mit einem kräftigen Schluck süssem Málaga Wein oder Wermut aus dem Holzfass.

Hauptmarkt Atarazanas

So gestärkt geht es weiter in den Hauptmarkt Atarazanas. Er befindet sich gleich hinter der Bodega Antigua Casa de la Guardia und aufgrund seiner imposanten äusserlichen Erscheinung wird man ihn sicher nicht verfehlen. Zu Zeiten der Mauren befand sich an dieser Stelle eine Schiffswerft. Denn das Wasser reichte zu jener Epoche bis weit in die Stadt. Deswegen heisst eine Strasse gleich neben dem Atarazanas Markt auch Puerta del Mar – Tür zum Meer.

Für den Besuch des Hauptmarkts Atarazanas sollte man sich etwas Zeit nehmen. Man kann ihn über alle Seiten und von zahlreichen Eingängen aus betreten. Wer sich hier auskennt, geht so über die einzelnen Eingänge zielgerichtet in die Sektion seiner Wahl. Denn der Markt ist in 3 Hauptsektionen unterteilt, die wiederum unterteilt sind in weitere Teilbereiche.

Die verschiedenen Sektionen im Hauptmarkt Atarazanas:

  1. Obst- & Gemüseabteilung (Mit Bereichen für Bioprodukte, Trockenfrüchte, Eingelegte Oliven, Olivenöl und einiges mehr)
  2. Fleisch- & Wurstabteilung (Mit Bereichen für Backwaren, alle möglichen Lebensmitteln wie Dosen, Milch, etc., marokkanische Fleischerstände mit typischen Spezialitäten, Eier, Käse und vieles mehr)
  3. Fisch- & Meeresfrüchteabteilung (Mit Bereichen für Tiefkühlwaren)

Übrigens: Montags ist fischfreier Tag. Da gibt es keinen frischen Fisch in der Fischabteilung, sondern nur Produkte aus dem Tiefkühlfach.

Bars im Atarazanas Markt

Innerhalb des Atarazans Marktes gibt es einige Bars, die mit typischen Spezialitäten aufwarten. Eine Kostprobe sollte man sich hier nicht entgehen lassen.

Atarazanas Málaga
Gemüsestand im Hauptmarkt Atarazanas Málaga.

Die besten Churros von Málaga

Churros Malaga
Die besten Churros in Málaga gibt es im Casa Aranda gleich neben dem Hauptmarkt Atarazanas.

Wer noch Hunger hat, kann gleich neben dem Markt im Casa Aranda die besten Churros der Stadt geniessen. Churros sind Fettgebäck und man isst sie am besten mit einem Café con leche. Wer es besonders süss mag, bestellt sich noch eine Tasse heisse Schokolade dazu, wo er die Churros dann vor jedem Biss eintaucht.

Durchs Viertel San Juan

Das Viertel San Juan gleich hinter dem Markt zählte einst zu den ärmeren Stadtvierteln Málagas. Vor allem kurz nach der Reconquista 1487 lebten hier die Mittellosen, die ohne Ressourcen und Status, die Kranken und die Schwachen.  Auch die Kirche San Juan scheint zu den weniger privilegierten Gebäuden der Stadt zu gehören. Denn gleich 3 Mal wurde sie von einem Erdbeben erschüttert. Und die unterschiedlichen Jahreszahlen am Turm deuten noch heute von den Renovierungsarbeiten nach den Beben hin.

In der Kirche San Juan ist übrigens auch jährlich Antonio Banderas zu Gast. Nämlich dann, wenn er zur Semana Santa mit seiner Bruderschaft ab dieser Kirche mit dem Thron „Virgen de Lagrimas y Favores“ als „Hermano Mayor“ durch die Strassen Málagas läuft. Wer zur Semana Santa in Málaga ist, hat gute Chancen, ihn in der Stadt zu Gesicht zu bekommen.

Zur Plaza de la Constitución

Zurück über die Einkaufsstrasse Calle Nueva geht’s zur Plaza de la Constitución. Der Platz der Verfassung gilt bereits seit vielen Jahrhunderten als das Herz der Stadt. Bereits zu Zeiten der Mauren war hier ein Marktplatz. Später als der Platz zum Plaza Mayor wurde, fanden hier sogar Stierkämpfe statt.

Heute werden hier allerlei Veranstaltungen ausgetragen. Zum Stadtfest, der Feria de Málaga wird auf der Plaza de la Constitución bereits in den Mittagsstunden Sevillana getanzt. Und an Sylvester werden hier um Mitternacht traditionell und gemeinschaftlich die 12 Weintrauben verspeist – zu jedem Glockenschlag eine Weintraube.

Calle Granada und Picasso Museum

Weiter geht es über die Calle Granada hinauf zur Calle San Agustín. Hier befindet sich das Picasso Museum. 2003 wurde das Picasso Museum im historischen Palacio de Conde de Buenavista eingeweiht. Seitdem zieht es jährlich hunderttausende von Besuchern an. Nicht nur die Ausstellungsstücke sind sehenswert, sondern vor allem auch das Gebäude an sich, das einst dem Grafen von Buenavista gehörte und der vom Turm des Gebäudes seine Schiffe im Hafen von Málaga ankommen sah.

La Manquita

„La Marquita“ bedeutet „Die Einarmige“. La Marquita ist die Kathedrale von Málaga. Man nennt sie Einarmige, weil der Südturm nie fertiggestellt wurde. Man erreicht sie, indem man die Calle San Agustín (wo sich das Picasso Museum befindet) einfach weiter hinunterläuft.

Teatro Romano und Alcazaba

Gleich um die Ecke des Picasso Museum befindet sich die Bodega El Pimpi. Hier kann man noch einen Málaga Wein und ein paar leckere Tapas zur Stärkung zu sich nehmen, bevor es weitergeht zum römischen Theater „Teatro Romano“.

Das römische Theater befindet sich auf der Fussgangerstrasse La Alcazabilla. Gleich hinter dem beeindruckenden Teatro Romano – in welchem ab und zu Veranstaltungen stattfinden – thront die Stadtburg Alcazaba, die über einen Gang – La Corracha – mit der darüberliegenden Burg Gibralfaro verbunden ist.

Spaziergang über die Plaza de la Merced und kulinarischer Schlussgang

Inmitten der Plaza de la Merced, die sich gegenüber dem Eingang der Calle Granada befindet, steht ein Obelisk zu Ehren General Torrijos und seiner Gefährten. Als liberaler General trotzte er dem absolutistischen König Fernando VII und wurde aufgrund eines Verrats 1831 hingerichtet.

Rund um die Plaza de la Merced befinden sich eine Vielzahl von Terrassenbars die zum Verweilen einladen. Gegen Nachmittag füllen sich die Kneipen mit Sprachstudenten. Morgens, wenn es hier noch schattig ist, kann man sein Frühstück in einer der Bars geniessen und dem morgendlichen Treiben zusehen.

Wer schon einmal hier ist, sollte einen Besuch im nahegelegenen Mercado Merced nicht versäumen. Er liegt schräg gegenüber vom Geburtshaus Picassos (nicht zu verwechseln mit dem Museo Picasso) und wurde erst 2015 eingeweiht. Im Gastronomiemarkt bekommt man in gemütlichem Ambiente Spezialitäten Málagas serviert.

Bonus

Wer jetzt noch Lust auf einen Spaziergang hat, kann hinunter zum Stadtpark laufen und von da aus hinüber in den Yachthafen. Ausser den Yachten, unzähligen Cafés und einem Palmengarten lädt hier das Centre Pompidou zu einem Museumsbesuch ein.

Wenn man immer weiter Richtung Leuchtturm geht, gelangt man zum Stadtstrand La Malagueta. Hier gibt es die berühmten Espetos: Eine kulinarische Spezialität die es so nur in Málaga gibt!

Stadtrundgang Málaga: Bei diesem Stadtrundgang erlebst du Málaga hautnah

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